Story

75 Jahre OSG: Jubiläum voller Begegnungen und neuer Perspektiven

Mit einem Open House hat die OSG ihr 75-jähriges Bestehen gefeiert. Das Jubiläum wurde dabei zu einem Treffpunkt für Partner, Gemeinden, Unternehmen sowie Bewohner, die die Entwicklung des Wohnbauunternehmens über Jahrzehnte begleitet haben. Der Tag stand im Zeichen von Rückblick, Austausch und einem gemeinsamen Blick nach vorne.
Von links: Vizebürgermeister Michael Leitgeb (Oberwart), Ex-Landtagspräsidentin Verena Dunst, Ex-Landeshauptmann und Sport Austria-Präsident Hans Niessl, Landtagspräsidentin Astrid Eisenkopf und OSG-Obmann Alfred Kollar © Tanja Hofer

Seit der Gründung im Jahr 1951 hat sich die OSG zu einem der zentralen Akteure des gemeinnützigen Wohnbaus im Burgenland entwickelt. Mehr als 19.000 Wohnungen und Reihenhäuser wurden seither errichtet, rund 40.000 Menschen leben heute in Objekten der Genossenschaft.

Zwischen Rückblick und Zukunft

Das Jubiläums-Open-House in Oberwart präsentierte sich als Ort der Begegnung, an dem die Geschichte des Unternehmens ebenso sichtbar wurde wie seine zukünftige Ausrichtung. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur die Projekte selbst, sondern auch die Menschen, die diese Entwicklung geprägt haben – von Gemeinden über Kooperationspartner bis hin zu den Bewohnern. Der Tag bot Raum für Gespräche und Einblicke in die Entwicklung des burgenländischen Wohnbaus. Die OSG positionierte sich dabei einmal mehr im Spannungsfeld zwischen sozialem Auftrag und nachhaltiger Entwicklung von Wohnraum.

Ein besonderer Moment des Tages sorgte zusätzlich für Aufmerksamkeit: Die OSG wurde in einem kreativen Zugang „hörbar gemacht“ – ein spielerischer Beitrag, der dem Jubiläum eine zusätzliche emotionale Ebene verlieh. Das Open House verstand sich damit nicht nur als Rückschau auf 75 Jahre Unternehmensgeschichte, sondern auch als Impuls für kommende Projekte und Entwicklungen im Bereich leistbares Wohnen im Burgenland.

Landesrat Heinrich Dorner ordnete die Bedeutung der Organisation im Rahmen des Jubiläums klar ein: „Die OSG prägte seit ihrem Bestehen den gemeinnützigen Wohnbau im Burgenland maßgeblich mit.“ Gleichzeitig hob er die strukturelle Rolle der Genossenschaft im Land hervor, die über Jahrzehnte hinweg leistbaren Wohnraum in zahlreichen Gemeinden ermöglicht habe.

Auch aus Sicht der Unternehmensführung fällt die Bilanz deutlich aus. OSG-Obmann Alfred Kollar verweist auf ein Umfeld, das zunehmend von Unsicherheiten geprägt ist: „Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind vor allem durch die Kriege in der Ukraine und im Iran und die explosive Lage im Nahost schwierig und sehr herausfordernd – und das seit einigen Jahren und nachhaltig.“ Gleichzeitig betont er die Stabilität des gemeinnützigen Wohnbaus: „Der gemeinnützige Wohnbau der OSG hat sich aber in dieser Zeit trotz des schwierigen Marktumfeldes als stabiler Anker der burgenländischen Bauwirtschaft erwiesen.“

* Fotos vom Jubiläumsfest finden Sie außerdem in unserer Mediathek.

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