Bei „yap&dine“ werden mehrere Gerichte pro Gang zum Teilen serviert. Statt klassischer Menüabfolge stehen gemeinsames Probieren, Austausch und geselliges Beisammensein im Vordergrund. Unterstützt wird dies durch eigens entwickelte Conversation-Starter-Karten, die für Gesprächsstoff am Tisch sorgen sollen. Die teilnehmenden Wirte servieren dabei laufend Spezialitäten ihres Hauses.
Von dem Format zeigte sich auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner überzeugt. Sie besuchte den Wirtshauskultur-Betrieb Hotel-Gasthof Graf in St. Pölten und betonte: „Die hervorragende Küche der Wirtshauskultur-Betriebe ist weithin bekannt. Um junge Menschen für einen Wirtshaus-Besuch zu begeistern, braucht es auch kreative Ideen und neue Zugänge. Genau hier setzt ‚yap&dine‘ an. Das Format verbindet Tradition und Zeitgeist, inspiriert zu tiefgehenden Gesprächen am Wirtshaustisch und zeigt, wie lebendig Wirtshauskultur in Niederösterreich ist. So wird das Wirtshaus als Ort der Begegnung gestärkt – für alle Generationen und mit Blick auf die Gäste von morgen.“
Auch die Niederösterreich Werbung sieht in dem Konzept einen zeitgemäßen Zugang zur traditionellen Wirtshauskultur. Geschäftsführer Michael Duscher und Michaela Zeiler erklären: „An einem Tisch zusammenkommen und gemeinsame Zeit mit guten Gesprächen und hervorragendem Essen füllen – das wird nie ‚out‘ sein. ‚yap&dine‘ beweist, dass sich das Wirtshaus wie ein zweites Wohnzimmer anfühlen kann. Mit Sharing-Konzept, vegetarischen und veganen Varianten sowie alkoholfreien Getränkebegleitungen und fototauglich angerichteten Speisen befindet sich die Wirtshauskultur Niederösterreich ganz am Puls der Zeit. Der traditionelle Wirtshausbesuch wird so auch im digitalen Zeitalter zum Gemeinschaftserlebnis für jüngere Generationen.“
Die erste Aktionswoche im März habe gezeigt, dass das Konzept funktioniert. Neben der jungen Zielgruppe nahmen auch zahlreiche Gäste anderer Generationen teil. Besonders der soziale Aspekt – Menschen an einen Tisch zu bringen und Gespräche zu fördern – sei gut angenommen worden. Die positive Resonanz der Besucher sowie die gute Auslastung der teilnehmenden Betriebe hätten schließlich den Ausschlag für eine Fortsetzung gegeben.
Für die Neuauflage wird das Format weiterentwickelt. Auf Wunsch vieler Gäste wird der Aktionszeitraum von einer auf zwei Wochen verlängert. Zudem arbeitet die Wirtshauskultur Niederösterreich an weiteren Verbesserungen, um das Angebot noch stärker auf die Bedürfnisse der Generation Z auszurichten.
„Die Rückmeldungen der teilnehmenden Betriebe und der Gäste waren sehr positiv, die Tische gut gebucht. Überlegungen zu einer Wiederholung standen schnell im Raum – und sind jetzt fix. Auf dem Erfolg der ersten Aktionswoche ruhen wir uns aber nicht aus: Wir überlegen genau, wo wir noch nachschärfen können, um das Erlebnis besonders für die Generation Z weiter zu verbessern“, sagt Hartmuth Rameder, Obmann der Wirtshauskultur Niederösterreich.
Bereits 15 Betriebe haben ihre Teilnahme an der Herbstausgabe zugesagt. Neu dabei sind unter anderem das Gasthaus Gutmann in Zöbing, der Babenbergerhof in Ybbs an der Donau sowie das Gasthaus Nährer in Rassing. Aber auch das Hotel Post Hönigwirt, das Wirtshaus im Demutsgraben, das Stadtwirtshaus Hopferl und viele weitere Betriebe der Premiere laden im Herbst wieder zu Speis und Trank im Wirtshausland Niederösterreich.

