Ideen mit Zukunft: Der Innovationspreis Burgenland geht in die nächste Runde und wird bereits zum 32. Mal vergeben. Gesucht werden erneut die innovativsten Projekte, Ideen und Lösungen aus burgenländischen Unternehmen – von der ersten Entwicklung bis zur erfolgreichen Marktreife.
„Kreativität ist das Kapital, Veränderung unsere Chance – mit dem Innovationspreis Burgenland holen wir jene mutigen Köpfe vor den Vorhang, die heute die Lösungen für morgen entwickeln. Wer neue Wege geht, sichert nicht nur den wirtschaftlichen Erfolg, sondern schafft die Basis für einen modernen, krisenfesten Arbeitsmarkt. Denn feststeht: Nur durch stetige Weiterentwicklung bleibt unsere Wirtschaft prosperierend und unser Arbeitsmarkt gesund“, betont Wirtschaftslandesrat Leonhard Schneemann.
Zwei neue Kategorien: Digitalisierung und Nachhaltigkeit
Organisiert wird der Preis von der Wirtschaftsagentur Burgenland gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Burgenland.
Die wichtigste Neuerung ist die überarbeitete Struktur der Einreichungen: Statt nach Unternehmensgröße zu unterscheiden, werden Innovationen künftig ausschließlich in zwei Kategorien bewertet: Digitalisierung und Nachhaltigkeit.
Damit rücken zentrale Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, Cybersecurity, digitale Geschäftsmodelle sowie Dekarbonisierung, Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft noch stärker in den Fokus.
„Innovation ist nicht nur für Unternehmen wichtig, sondern auch beim Innovationspreis selbst“, erklärt Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Burgenland Georg Schönbauer.
Bühne für starke Ideen aus dem Burgenland
Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen mit Sitz im Burgenland, deren Innovationen überwiegend im Land entwickelt wurden und bereits erste Markterfolge vorweisen können. Der Hauptpreis ist mit 5.000 Euro dotiert und beinhaltet zusätzlich die Nominierung für den Staatspreis Innovation in Wien.
„Als Wirtschaftskammer Burgenland ist es uns ein großes Anliegen, diese Innovationskraft sichtbar zu machen und Betriebe dabei zu unterstützen, ihre Ideen erfolgreich am Markt zu etablieren. Der Bewerb zeigt eindrucksvoll, wie viel Potenzial und Zukunftskraft in unseren burgenländischen Unternehmen steckt“, so Wirtschaftskammerpräsident Andreas Wirth.
Erfolgsbeispiele und nationale Bühne
Als aktuelles Beispiel wird unter anderem die Firma QBDC genannt, die bereits mehrfach ausgezeichnet wurde und heuer auch für den Staatspreis Innovation nominiert ist. Ebenso im Rennen stehen das Unternehmen Rene Schuch sowie das der Isosport Verbundbauteile.
„Der Gewinn des Innovationspreises hat uns nachhaltig gestärkt – von der öffentlichen Wahrnehmung bis zur strategischen Weiterentwicklung“, betont QBDC-Geschäftsführer Karlheinz Landauer.
Der Gesamtsieger wird automatisch für den Staatspreis Innovation 2027 nominiert, der vom Austria Wirtschaftsservice im Auftrag des Bundes organisiert wird.
Einreichungen bis Augusztus möglich
Unternehmen können ihre Projekte online einreichen. Die Einreichfrist läuft bis 2. Augusztus.



