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IV-Burgenland feiert Sommerfest und 45 Jahre Bestehen

Beim Sommerfest der Industriellenvereinigung Burgenland in der Fußballakademie Mattersburg standen Wirtschaft und Fußball-WM im Mittelpunkt. IV-Präsident Christian Strasser betonte dabei die Rolle der Industrie für den heimischen Wohlstand.
V.l.: Christian Strasser, Leonhard Schneemann, Aniko Benkö, Georg Knill und Christian Jauk. © Emmerich Mädl

Rund 130 Gäste aus Wirtschaft, Bildung, Politik und Medien folgten der Einladung zum traditionellen Sommerfest der Industriellenvereinigung Burgenland am 1. Juli. Passend zur laufenden Fußball-Weltmeisterschaft fand das Fest heuer in der Fußballakademie Burgenland in Mattersburg statt, inklusive Public Viewing des tagesaktuellen WM-Matches. Gleichzeitig feierte die IV-Burgenland ihr 45-jähriges Bestehen.

Wohlstand erarbeiten

In seinen Eröffnungsworten wies IV-Burgenland Präsident Christian Strasser auf die Rolle der Industrie für den heimischen Wohlstand hin: „Es braucht gut ausgebildete und motivierte Menschen, die ihr Bestes geben wollen, und staatliche Akteure, die wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen gestalten. Ganz konkret aber wird unser Wohlstand in Unternehmen geschaffen, die herstellen, handeln und exportieren, forschen und entwickeln und dabei immer besser werden wollen. Wohlstand ist kein Automatismus, er wird erarbeitet.“ In einer Analogie zum Fußball ergänzte er: „Ohne Training kein Spiel, ohne passende Rahmenbedingungen kein wirtschaftlicher Erfolg. Und ohne wirtschaftlichen Erfolg auch kein Wohlstand in Österreich.“ Zentral sei dabei ein Wirtschaftsverständnis nach dem Leitsatz „mehr privat, weniger Staat“.

Starke Rahmenbedingungen

IV-Präsident Georg Knill unterstrich die Bedeutung des Jubiläums: „45 Jahre Industriellenvereinigung Burgenland stehen für 45 Jahre Einsatz für einen starken Industriestandort und für unternehmerischen Zusammenhalt. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie wichtig eine gemeinsame Stimme der Industrie ist – im Burgenland wie auf Bundesebene. Es braucht bestmögliche Rahmenbedingungen, die Investitionen, Innovation und Beschäftigung fördern: weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungsverfahren und eine Politik, die Wachstum ermöglicht, statt Unternehmen zusätzlich zu belasten.“

Auch Landesrat Leonhard Schneemann hob in seinen Begrüßungsworten die Stärke der burgenländischen Wirtschaft hervor: „Eine verlässliche Standortpolitik, gezielte Investitionen und die enge Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft schaffen Stabilität und stärken die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe. Mit treffsicheren Förderungen, Investitionen in Infrastruktur und Fachkräfte sowie modernen Rahmenbedingungen setzen wir diesen erfolgreichen Weg konsequent fort. 45 Jahre Industriellenvereinigung Burgenland stehen für gelebte Zusammenarbeit und unternehmerischen Weitblick. Die Industrie ist ein unverzichtbarer Motor für Innovation, hochwertige Arbeitsplätze und Wohlstand. Diesen erfolgreichen Weg werden wir auch künftig gemeinsam mit unseren Unternehmen konsequent weitergehen – mit Teamgeist, Innovationskraft und dem gemeinsamen Ziel, den Wirtschaftsstandort Burgenland nachhaltig zu stärken.“

Sport und Wirtschaft

Als Impulsgeber war Christian Jauk zu Gast und sprach über Teamgeist, Motivation und Leidenschaft als verbindende Elemente von Industrie und Profisport. Als CEO der Bank Burgenland, Präsident von Sturm Graz und Kooperationspartner der Fußballakademie Burgenland zog er Parallelen zwischen den beiden Welten: Sturm Graz habe zuletzt sportliche Titel und eine solide wirtschaftliche Basis zugleich geschaffen. Auch die „Kultur in der Kabine“ – die Mentalität eines Teams, auf dem Spielfeld wie in der Bank – bildete anschließend die Grundlage für angeregte Gespräche unter den Gästen.

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