Príbeh

Michael Buchinger über sein Krimidebüt

Herbstzeit ist Krimizeit! Das weiß auch Kabarettist, Influencer, Schauspieler und Autor Michael Buchinger, der mit seinem kürzlich erschienen Roman „Bella Barks letztes Like“ erstmals den Sprung in die Welt der Krimis wagt. schauvorbei.at hat den wienerisch-burgenländischen Tausendsassa zum Interview geladen und mit ihm über seine Neuerscheinung, den Schreibprozess und seine Inspirationsquellen gesprochen.
„Bella Barks letztes Like“ markiert Michi Buchingers ersten Ausflug ins Krimigenre und beweist einmal mehr, dass der Wahlwiener auf der Klaviatur der Unterhaltung wirklich jede Taste spielen kann. © Dominik Pichler

S Michaelom Buchingerom sa stretnete na mnohých miestach. Na internete ho poznajú ako úspešného podcastera a hviezdu sociálnych sietí z prvej vlny. Na pódiách v Rakúsku a Nemecku však od roku 2018 zožína úspechy ako kabaretista. V hlavnom vysielacom čase stanice ORF si pretancoval cestu do sŕdc publika ako účastník 15. série šou „Dancing Stars“. A už čoskoro uvidíme Michaela Buchingera aj na domácich kinoplátnach vo vianočnej komédii „Aufputzt is – Ein Weihnachtsdebakel“ po boku kabaretného kolegu Geryho Seidla.

V posledných rokoch však tento internetový priekopník na seba upozornil najmä ako autor. Vďaka vtipne spracovaným historkám zo svojho života a kuchárskej knihe, ktorá sa vzpiera bežným konvenciám nielen svojimi nespočetnými vtipmi, ale aj receptom na „čips-toast“, sa rýchlo prebojoval do rebríčkov bestsellerov v nemecky hovoriacich krajinách.

Wird aus Spaß Ernst?

S knihou „Bella Barks letztes Like“ prináša Michael Buchinger svoje prvé beletristické dielo. Kriminálny román vtiahne čitateľov do sveta influencerov, kde nič nie je také, ako sa na prvý pohľad zdá. V centre deja stojí stroskotaná hviezda YouTube, Leo Escher, ktorý sa po nečakanej smrti svojej kolegyne Belly Barks nečakane stáva vyšetrovateľom prípadu vraždy.

Einen wirklichen Bruch in Michael Buchingers bisher von Humor geprägtem Schaffen stellt der Krimi für ihn dennoch nicht dar. Zwar handelt es sich bei „Bella Barks letztes Like“ um das allererste Projekt, bei dem Figuren, Handlung und Spannungsbogen vollständig seiner Fantasie entspringen, trotzdem bleibt sich der Humorist in einer Sache treu: „Ich versuche, mich nie zu ernst zu nehmen. Egal ob Podcast, Kabarett oder Buch: Humor ist für mich immer so eine Art Lebensversicherung.“

Agatha Christie goes Instagram

In „Bella Barks letztes Like“ macht Michael Buchinger also den Spagat zwischen Humor und Spannung. Das Ergebnis ist ein Roman, den er selbst als „Cozy-Krimi“, also eine gemütliche und kurzweilige Detektivgeschichte, bezeichnet. Als Vorbild dafür dienten dem Autor neben der Kultserie „Mord ist ihr Hobby“ vor allem die Werke von Agatha Christi – der „Queen of Crime“: „Ich habe Agatha Christies Geschichten als Teenager verschlungen; meine erste war ,Mord im Pfarrhaus’. Ich liebe dieses Kammerspielhafte, bei dem sich in vielen ihrer Werke alles in einem geschlossenen Kosmos abspielt. Das habe ich übernommen.“

Um den Esprit der im Jahre 1976 verstorbenen Agatha Christie in die Influencerwelt des 21. Jahrhunderts zu überführen, bedurfte es jedoch noch weiterer Einflüsse, wie Michael Buchinger verrät: „Ich habe mich auch an modernen Popkultur-Phänomenen orientiert: Was passiert, wenn Leute permanent performen – auch in Momenten, in denen es wirklich ernst wird?“

Dass Michael Buchinger selbst eine der prominentesten Social-Media-Figuren des Landes ist und dementsprechend mit der Welt der Influencer bestens vertraut ist, war ihm zur Beschreibung dieser Phänomene durchaus dienlich: „Ich kenne die Dynamiken. Ich weiß, wie es sich anfühlt, in dieser Welt zu leben, in der man ständig beobachtet wird und sich gleichzeitig denkt: ,Was mach ich da eigentlich?’“

Bei all den einbezogenen persönlichen Erfahrungen ist „Bella Barks letztes Like“ trotzdem kein autobiografisches Werk, wie der frischgebackene Krimiromancier betont: „Es gibt Figuren, bei denen ich mir beim Schreiben dachte: ,Oh, das könnte jemand sein, den ich kenne.’ Aber am Ende ist alles Fiktion, nur inspiriert von der echten Absurdität des Influencer-Daseins.“

Diese „Absurdität des Influencer-Daseins“ beschäftigt Michael Buchinger schon längere Zeit. Und auch die Idee zu dem kürzlich veröffentlichten Krimi in der glamourös anmutenden Welt der Influencer trägt er schon eine Weile mit sich herum: „Ein guter Krimi bricht immer mit einer Scheinwelt und Instagram ist ja wohl die ultimative Scheinwelt. Und das fand ich spannend, dieses Verhältnis von Realität und Selbstdarstellung. 2018 kam mir die Idee: Was, wenn ein Influencer stirbt und ein anderer versucht, das aufzuklären? Damals haben mir aber einfach die Zeit und der Mut gefehlt, meine Idee umzusetzen. 2024 hat es endlich gepasst. Geschrieben habe ich dann etwa zwei bis drei Monate daran, aber ehrlich gesagt hat es länger gedauert, weil ich zwischendurch ständig in irgendwelche anderen Projekte gerutscht bin.“

Wird Michael Buchinger zum Wiederholungstäter?

In den sieben Jahren, die sein erster Krimi von der Idee bis ins Regal der Buchhandlungen zum Reifen hatte, dachte Michael Buchinger auch ganz grundsätzlich darüber nach, was einen guten Krimi ausmacht – und worauf er bei seinem Debüt gerne verzichten möchte: „Ich finde, ein guter Krimi braucht vor allem charmante Figuren, die man gerne begleitet, selbst wenn sie nervig oder keine klassischen Helden sind. Und ich wollte unbedingt vermeiden, dass es so wirkt wie ein Tatort mit Filter. Also kein „Mörder im Influencer-Outfit“, sondern wirklich eine Geschichte, die aus dieser Welt heraus erzählt wird, weil ich sie kenne.“ Und noch einmal betont Micheal Buchinger, dass ein guter Krimi nicht ohne Humor auskommt: „Ich liebe Krimis, die sich selbst nicht allzu ernst nehmen.“

Allzu ernst nimmt sich daher auch „Bella Barks Letztes Like“ nicht. Die berühmt-berüchtigte Kombi aus Lupe, Pfeife und Tweed-Sakko tauscht Michael Buchinger nach eigener Aussage frech gegen „Handys, Selfie-Ringe und Pilateskurse“ ein. Dennoch, in klassischer „Whodunit“-Manier gibt es auch in Michael Buchingers Erstlingskrimi „ein Opfer, viele Verdächtige, und jemanden, der versucht, das Ganze zu entwirren.“

Ob das gelingt, möchten wir an dieser Stelle nicht verraten. Fest steht jedenfalls, dass Michael Buchingers erster Krimi bei der Leserschaft derart positiv aufgenommen wird, dass die Stimmen nach einer Fortsetzung schon wenige Wochen nach Veröffentlichung laut werden. Es scheint, als wollten sie die Welt rund um den Influencer-Ermittler Leo Escher gar nicht verlassen. Auch der Autor selbst haderte nach Fertigstellung des Romans ein wenig damit, sich von der fiktiven Welt und ihren Figuren zu trennen: „Es fiel mir schwerer als gedacht. Ich war so lang mit denen unterwegs, dass ich beim letzten Kapitel kurz sentimental geworden bin. Es ist ein bisschen wie nach einem langen Dreh, man denkt sich: ,Okay, danke Leute, war schön mit euch, aber ich brauch jetzt mal wieder echte Menschen.’“

Den Wunsch nach einem zweiten Teil adressiert er folgendermaßen: „Ich habe definitiv Notizen. Ich weiß noch nicht, ob ich das nächste Buch direkt wieder in genau dieser Welt ansiedle, aber Leo Escher ist auf jeden Fall jemand, den ich mir sehr gut in weiteren Fällen vorstellen kann. Ich glaube, der hat noch einiges zu erleben.“

Bis dahin kann sich Michael Buchinger mit dem Gedanken anfreunden, dass sich seine Leserschaft nach der Lektüre eigenständig weitere Fälle des Protagonisten Leo Eschers ausdenkt: „Ich fände das super! Wenn Leute meine Figuren so mögen, dass sie sich vorstellen, wie’s weitergeht, dann hab‘ ich irgendwas richtig gemacht. Ich glaube, als Autor kann man sich nichts Schöneres wünschen, als dass die Welt, die man geschaffen hat, im Kopf der Leserinnen und Leser weiterlebt.“

Wordrap

Detektívka musí byť pre mňa …
… múdrejšia než ja.

Vydanie mojej detektívky „Bella Barks letztes Like“ som oslávil …
… so sektom, tortou a neustálym strachom, že nikto nepríde. Nakoniec ich však prišlo celkom dosť.

Moja obľúbená postava z románu je …
… Alina Joy. Večne druhá, ktorá ako pomocníčka Belly Barks nikdy nemôže skutočne zažiariť, hoci po tom tak veľmi túži. Pripadá mi to veľmi ľudské.

Keby bol hlavný hrdina Leo Escher zvieraťom, bol by …
… páv. Márnivý, ale citlivý. A podcenene dobrý v pozorovaní.

Najlepší čas na čítanie detektívok je …
… nedeľa dopoludnia v posteli s kávou. Alebo, samozrejme, vo vani.

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