Mitten in der Wiener Innenstadt erhebt sich ein Jugendstilbau, der fast zu schön ist, um real zu sein: Das Palmenhaus, 1902 von Friedrich Ohmann errichtet, diente einst als Orangerie und Rückzugsort des Kaiserhauses. Wer hier heute eintritt, wird empfangen von tropischen Pflanzen, einer 15 Meter hohen Glaskuppel und einem Ambiente, das zwischen imperialem Erbe und Großstadt-Oase balanciert.
Seit 1998 ist das Palmenhaus nicht nur ein architektonisches Gustostück, sondern auch eine der elegantesten Brasserien Wiens. Frühstück unter Palmen, Mittagessen mit Blick ins Grüne, Dinner bei Sonnenuntergang und Cocktails unterm Sternenhimmel – all das spielt sich ab in einem der stilvollsten Lokale der Stadt.
Die Küche ist ambitioniert, aber keineswegs überheblich. Gehobene Wiener Klassiker, mediterrane Spezialitäten, Fischgerichte, saisonale Schmankerl – wer hier einkehrt, darf sich auf Qualität und Kreativität verlassen. Besonders beliebt: das Wochenende-Frühstück, welches von Ziegenkäseeierspeise bis Kombucha mit Honigcracker reicht.
Die Innenräume wirken dabei wie ein botanisches Museum, doch die Atmosphäre ist locker und einladend. An warmen Tagen lockt die Terrasse mit Parkblick und wer einen Platz ergattert, sitzt in der ersten Reihe zum schönsten Sonnenuntergang im Zentrum Wiens.
Zwischen prachtvoller Stahl-Glas-Architektur, Farnen und Palmen, gibt sich das Palmenhaus nicht nur klassisch, sondern auch urban: Abends sorgt eine feine DJ-Line für entspannte Electronica, an der Bar fließen edle Tropfen und Cocktails mit Anspruch. Es ist diese Mischung aus Wiener Charme, internationalem Touch und botanischer Eleganz, die das Palmenhaus zu einem Treffpunkt für Genießer, Flaneure und Ästheten macht.
- die 15 Meter hohe Glaskuppel mit tropischem Pflanzenmeer
- ein Frühstück unterm Palmenfächer – am besten am Wochenende
- die Terrasse mit Blick auf den Burggarten und die Hofburg
- einen Cocktail an der Bar, während draußen der Park in goldenem Licht versinkt
- das benachbarte Schmetterlingshaus
- Erbaut wurde das Palmenshaus 1901/02 von Hofarchitekt Friedrich Ohmann als letzte große Orangerie der Habsburger.
- Nach der Öffnung für die Öffentlichkeit (1919) wurde das Palmenhaus 1998 zur Brasserie mit Restaurantbetrieb umgewandelt.
- Die Speisekarte wechselt monatlich, saisonale Tagesgerichte ergänzen das Angebot.
